Veranstaltungs - Rückblick


Kreisversammlung Emmendingen 

am Montag, 30. März 2009
im Restaurant "Zur Post" bei Kollege Joachim Erdmann in Emmendingen


Superwahljahr hat in Emmendingen begonnen!

Im Landkreis Emmendingen hat das „Superwahljahr“ begonnen. Die Mitglieder wählten am 30. März 2009 ihren neuen Vorsand und bestätigten Ralf Gut vom Landgasthaus Hecht in Bahlingen als ihren Vorsitzenden im Amt. Neuer Stellvertreter wurde Clemens Dold vom Altersbach in Waldkirch. Für die Fachgruppe Hotellerie wurde Henriette Keller, Landhaus Keller in Malterdingen wiedergewählt. Die Gastronomie wird erstmals durch Frau Anja Layer-Boos vom Landgasthof zum Lamm in Bahlingen vertreten. Für die Fachgruppe Berufsbildung setzt sich zukünftig Frau Michaela Baptist vom Adler in Endingen-Königschaffhausen ein, deren Stellvertreter ihr Gatte, Michael Baptist geworden ist.

Nicht nur ein neuer Vorstand wurde in Amt und Würden versetzt, sondern auch die Verdienste von sechs Mitgliedern, von denen drei erschienen waren, ausgiebig gewürdigt. Der alte und neue Vorsitzende zeichnete Herrn Florian Rieger, der viele Jahre den Scheffelhof in Waldkirch betrieben hatte, für seine langjährigen aktiven Dienste für die Gastronomie und sein vielseitiges Engagement für den DEHOGA aus und verlieh ihm in großer Anerkennung die silberne Ehrennadel des DEHOGA Schwarzwald-Bodensee. Mit einer Ehrenurkunde unterstrich der Vorstand das ehrenwerte Wirken von Hilda und Daniel Bühler, die erfolgreich die Ludinmühle in Freiamt betreiben. Für sein stetes und unmittelbares (Ein-)Wirken gegenüber Abgeordneten, der Landesregierung und in der Presse wurde Herr Rudi Konstanzer mit der Ehrenurkunde ausgezeichnet, der in der Bierbörse in Emmendingen tätig ist.

In seiner fundierten Rede brachte Gut die wirtschaftliche Situation der Branche zum Ausdruck und musste von einem realen Umsatzrückgang in 2008 berichten, obwohl die ersten acht Monate gut begonnen hatten. Mit Berichten über rückläufige Ausbildungszahlen, über das ergänzte LNRSchG, über die Kandidaturen mehrerer Kollegen zu den Kommunalwahlen führte der Vorsitzende hin zum derzeit wichtigsten wirtschaftspolitischen Anliegen der Branche: Der Forderung der Reduzierung der MwSt. auf 7 % für Hotellerie und Gastronomie. Herr Gut zitierte die Positionen verschiedener Abgeordneter sowie anderer gesellschaftlicher Kreise, wie die der IHK, die sich gegen eine Reduzierung ausspricht. Dass der DEHOGA hier hartnäckig für die Branche kämpft, belegte er anhand zahlreicher Maßnahmen, wie u.a. den zahlreichen Fraktionsgesprächen, den in Kürze erscheinenden Wahlchecklisten, die die Positionen der Parteien herausschälen, der Bundeskampagne für 70.000 neue Jobs durch die Reduzierung der MwSt., dem DEHOGA Frühlingsfest, zu dem der Ministerpräsident erscheinen wird, um nur einige Beispiele zu nennen.

Aus aktuellem Anlass berichtete Alexander Hangleiter von der DEHOGA Geschäftsstelle Freiburg vom offenen Brief des DEHOGA Schwarzwald-Bodensee an Finanzminister Peer Steinbrück, mit dem der DEHOGA Schwarzwald-Bodensee die Form der Kritik kritisierte und dieses als verbale Entgleisung gegenüber der Schweiz wertete. Der Verband befürchtet aufgrund des verallgemeinernden Stils, mit dem die Kritik durch den Minister geübt wurde, einen Rückgang des für die Region extrem wichtigen Gästekreises aus der Schweiz und einen damit verbundenen weiteren Umsatzrückgang.

Hangleiter ging sodann auf aktuelle Fragen des betrieblichen Alltags ein. Auf verständliche Weise brachte er aktuelle rechtliche Probleme auf den Punkt und verwies auf Möglichkeiten, leicht Bußgelder zu vermeiden. Im Kern wurden die Themen der Sofortmeldung zur Sozialversicherung, die Ausweispflicht für Mitarbeiter, die Kurzarbeit und die neue Rechtsprechung des EuGH und des BAG zur Abgeltung nicht genommenen Urlaubs besprochen.

Spannend und anschaulich vermittelte schließlich Rechtsanwalt Matthias Mayer von der Kanzlei Brauß & Mayer in Freiburg brennende Fragen zum Brandschutz und gab hilfreiche Tipps, durch die sich nicht nur Gefahren, sondern auch Kosten vermeiden lassen, die nicht zuletzt durch Maßnahmen entstehen, die eine unvorbereitete Brandverhütungsschau verursachen kann. Neben dem kurzweiligen, fachlich fundierten Vortrag verwies Mayer auch auf die Kostenvorteile, die DEHOGA Mitglieder bei seinen Beratungen für die Brandverhütungsschau genießen.

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