Informationsveranstaltung mit Vertretern der Agentur für Arbeit
Donaueschingen.
Bei der Kreisversammlung am 27. April 2010 im Bräustüble in
Donaueschingen konnte DEHOGA-Kreisvorsitzender Michael Steiger die
Vertreter des Arbeitgeberservice des Arbeitsamtes in Villingen
begrüßen. Stefanie Kutzner und Reinhard Wallis referierten zum Thema:
"Fördermöglichkeiten in Verbindung mit der Ausbildung“
Die
Vertreter des Arbeitsamtes gingen in ihrem Statement insbesondere auf
die ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) sowie den Ausbildungsbonus für
Ausbildungsbetriebe ein.
Die
abH-Leistung zielt darauf ab, Jugendlichen, die besonderer Hilfen
bedürfen, durch Förderung des Erlernens der Fachtheorie und
Fachpraxis die Aufnahme, Fortsetzung sowie den erfolgreichen Abschluss
einer erstmaligen betrieblichen Berufsausbildung in anerkannten
Ausbildungsberufen durch Stützunterricht zu ermöglichen. Diese Angebote
richten sich insbesondere auch an leistungsschwache Auszubildende des
HOGA-Gewerbes. Für die Durchführung erhalten anerkannte Bildungsträger
die erforderlichen Maßnahmekosten durch die Agentur für Arbeit ersetzt.
Im Schwarzwald-Baar-Kreis ist dieser Bildungsträger der Internationale
Bund (IB). Er ist einer der großen Dienstleister der Jugend-, Sozial-
und Bildungsarbeit in Deutschland.
Den
Ausbildungsbonus können diejenigen Arbeitgeber von der Arbeitsagentur
erhalten, die vorrangig mit Jugendlichen, die seit mindestens einem
Jahr einen Ausbildungsplatz suchen, einen sochen besetzen. Die Höhe des
Zuschusses beläuft sich grundsätzlich auf 4.000, 5.000 oder 6.000 EUR
in Abhängigkeit von der tariflichen oder ortsüblichen
Ausbildungsvergütung im ersten Lehrjahr. Der Ausbildungsbonus wird in
zwei Raten ausgezahlt: 50 Prozent nach Ablauf der Probezeit, weitere 50
Prozent nach der Anmeldung des Azubi zur Abschlussprüfung. Bei
Einstellung von Jugendlichen, die ihren Ausbildungsplatz wegen
Insolvenz, Stilllegung oder Schließung des Ausbildungsbetriebes
verloren haben, kann ebenfalls ein Ausbildungsbonus gewährt werden. In
diesen Fällen ist eine Förderung auch dann möglich, wenn es sich nicht
um einen zusätzlichen Ausbildungsvertrag handelt.
Weitere
Informationen zu sämtlichen Fördermaßnahmen können beim
Arbeitgeberservice des Arbeitsamtes in Villingen-Schwenningen sowie per
E-Mail unter:
Zu Beginn der Sitzung hatte Kreisvorsitzender Steiger die Anwesenden begrüßt und über die Kreisvorstandsarbeit berichtet: Zur
Intergastra 2010 sind 77 Kollegen aus dem Kreis gemeinsam mit dem Bus
angereist. Die zwei Busrouten haben sich bewährt, erläuterte Steiger.
Er dankte nochmals den Sponsoren Prohoga und Edeka für deren
Engagement.
Die
Messe Job for Future in Schwenningen war ein voller Erfolg. Da die
Ausstellung aber überörtliche Bedeutung habe, sollen die
DEHOGA-Kreisvorstände in Tuttlingen und Rottweil bzgl. einer
zukünftigen Beteiligung angesprochen werden, so Steiger.
Das
Rundschreiben zur Landesgartenschau 2010 in Schwenningen fand wenig
Resonanz bei den Kollegen, so der Kreisvorsitzende. Eine gemeinsame
Speisekarte drucken zu lassen, erübrige sich daher.
Bei
der Totenehrung gedachten die Anwesenden dem verstorbenen
Ex-Vorstandskollegen Gustav Wiggert von der Scheffellinde, auf dessen
Beerdigung der Kreisvorstand einen Kranz niedergelegt hatte.